Die

Schwelle

Inspiriert von der Heldenreise

2 Wochen Vorbereitung
3 Tage Seminar
4 Wochen Integration im Alltag

Für Menschen, die spüren:
Es wird Zeit.

Die Schwelle ist eine weiterentwickelte Form der Heldenreise.
Sie verbindet eine intensive innere Erfahrung mit bewusster Vorbereitung und einer begleiteten Zeit danach.

Die Schwelle ist eine weiterentwickelte Form der Heldenreise.


Der Prozess beginnt nicht erst im Seminar – und endet nicht dort.
Sie ist ein Übergang:

mit Vorbereitung, Initiation und begleiteter Integration.

Vielleicht kennst du diesen Moment:

Du hältst kurz inne.
Und merkst: Etwas entspricht dir nicht mehr.

Manchmal kaum spürbar.
Manchmal deutlicher, als dir lieb ist.

Eine innere Spannung
zwischen dem, was du lebst,
und dem, was wirklich gelebt werden will.

Du kannst sie übergehen.
Dich beschäftigen.
Warten.

Doch meist kehrt sie zurück.

Viele nennen diesen Moment einen Ruf.

Ihm zu folgen heißt,
einen Übergang bewusst zu gehen.

2 Wochen

Ausrichtung

Du klärst, worum es für dich geht

3 Tage

Initiation

Intensive, konfrontative Erfahrung

4 Wochen

Integration

Du übst im Alltag, das Neue zu leben.

2 Wochen

Ausrichtung

Du klärst, worum es für dich geht

3 Tage

Initiation

Intensive, konfrontative Erfahrung

4 Wochen

Integration im Alltag

Neue Haltung im Alltag leben

Die Veränderung zeigt sich darin,

wie du dir selbst und der Welt begegnest.

Ausrichtung

2 Wochen vor dem Seminar · von zu Hause

Du klärst, wo du in deinem Leben stehst und welches tiefere Thema dich zu diesem Seminar führt. Was zunächst vielleicht noch diffus ist, bekommt dabei mehr Kontur und wird zu einer klareren Ausgangsfrage für deinen Weg.

Zugleich lernst du die Gruppe bereits aus dem vertrauten Rahmen zu Hause kennen. So gehst du mit einer klareren Ausrichtung in das Seminar und begegnest vor Ort Menschen, die dir nicht mehr völlig fremd sind.

 
Zeitlicher Rahmen:

ca. 2 Stunden pro Woche
plus optionale kurze tägliche Praxis

Initiation

3 Tage vor Ort (Do–So)

Du begegnest deiner Sehnsucht – und dem, was dich zurückhält.

Die Initiation geht tiefer als analytisches Verstehen: Was dich bewegt, wird über Körper, Gefühl, Ausdruck und Begegnung unmittelbar erfahrbar. Das kann eine konkrete Frage aus deinem heutigen Leben sein – oder ein tiefer innerer Konflikt, der dich vielleicht schon seit vielen Jahren begleitet.

Gewohnte Muster geraten in Bewegung – und du kannst neue Möglichkeiten unmittelbar erleben und ausprobieren: im Umgang mit dir selbst, im Kontakt mit den anderen und darin, wie du dich entscheidest und positionierst.

 
Zeitlicher Rahmen:

3 intensive Tage vor Ort
inklusive Abendeinheiten

Integration

4 Wochen begleitet · von zu Hause

Nach intensiven Seminartagen ist die Rückkehr in den Alltag oft schwierig: Die Gruppe ist weg – und du bist wieder mitten in Arbeit, Beziehungen und alten Gewohnheiten.

Bei der Schwelle geht der geführte Prozess deshalb auch zu Hause weiter: Du bleibst in einem klaren und verbindlichen Rahmen – mit festem Austausch in der Gruppe, einer Peer-Group, Impulsen und Arbeitsmaterialien, die dir einen roten Faden für die Integration in deinen Alltag geben.

Du beobachtest, was sich verändert: Wo reagierst du anders? Wo greifen alte Muster wieder? Welches Gespräch willst du führen, welche Grenze setzen, welchen neuen Schritt ausprobieren?

So übst du das Neue dort, wo es tragen soll: in deinen Beziehungen, deinen Entscheidungen und deinem Umgang mit dir selbst.

 
Zeitlicher Rahmen:
ca. 2 Stunden pro Woche
plus optionale kurze tägliche Praxis

Es bleibt nicht bei einer intensiven Erfahrung,
mit der du hinterher alleine bist.

Was du in der Initiation erlebst, wird anschließend begleitet, geordnet und in deinen Alltag übersetzt.

Mehr über den 6-wöchigen Prozess →

Hintergrund

Die Schwelle ist inspiriert von der Heldenreise nach Joseph Campbell und der Prozessarbeit von Paul Rebillot.

Sie verbindet gestalttherapeutische Prozessarbeit mit Körper- und Atemarbeit, Ritualen, kreativen Medien und erfahrungsorientierter Gruppenarbeit. Weitere Einflüsse kommen aus der humanistischen Psychologie und der Tiefenpsychologie C. G. Jungs.

Wer bereits eine Heldenreise gemacht hat, wird zentrale Elemente wiedererkennen. Durch Vorbereitung, stärkere Fokussierung und die begleitete Integration entsteht daraus jedoch ein anders ausgerichteter Prozess.

Leitung

Sebastian Earl Scholz

Diplom Pädagoge · Gestalttherapeut
Ausbilder für Gestalttherapie und Heldenreise

Ich schaffe Räume, in denen innere Themen und Konflikte nicht nur besprochen, sondern unmittelbar erlebt und bearbeitet werden können. Entscheidend ist für mich, dass daraus etwas entsteht, das auch außerhalb des Seminars im eigenen Leben weiterwirken kann.

  • Seit 2011 Leitung von Heldenreisen nach Paul Rebillot
  • Über 60 Intensivseminare, darunter rund 40 Heldenreisen
  • Mehr als 1.000 Teilnehmende in intensiven Prozessen begleitet

Mehr zu mir →

Besonderheiten der Schwelle

Intensive Erfahrungen können neue Wege öffnen. Die eigentliche Veränderung entsteht dort, wo du beginnst, sie im eigenen Leben zu gehen.
Kleine Gruppe
Maximal 12 Teilnehmende. Mehr Raum für dich, für persönliche Prozesse und für das, was sich in der Gruppe entwickelt.
Die Gruppe entsteht schon vor dem Seminar
Durch die Vorbereitung entsteht schon vor der Seminarzeit ein gemeinsamer Boden, auf dem die intensive Arbeit aufbauen kann.
Klar geführt – ohne Überbau
Die Heldenreise in ihrer Essenz: intensiv, strukturiert und klar geführt – ohne unnötigen esoterischen Überbau.
Alltagstauglicher Rahmen
Nur drei Präsenztage. Vorbereitung und Integration finden von zu Hause aus statt – eingebettet in einen klaren Prozess, der sich auch mit einem vollen Alltag verbinden lässt.
Die Erfahrung wird weitergeführt
Die vier Wochen danach gehören zum Prozess. Was sich im Seminar bewegt hat, bekommt Zeit, Struktur und Begleitung, um im eigenen Leben weiterzuwirken.

Für wen die Schwelle geeignet ist

•
Für Menschen, die merken: So wie bisher soll es nicht bleiben.

•
Für Menschen, die an einem inneren Konflikt oder wiederkehrenden Muster festhängen – und an einer bestimmten Stelle nicht weiterkommen.

•
Für Menschen, die schon viel verstanden oder ausprobiert haben – und etwas nicht nur erkennen, sondern anders erleben wollen.

•
Für Menschen, die bereit sind, sich intensiv mit sich selbst und anderen auseinanderzusetzen.

•

Für Menschen, die eine Heldenreise machen möchten – und einen Rahmen suchen, der sich besser mit dem Alltag verbinden lässt. Ebenso für Menschen, die die Heldenreise bereits kennen und mit einem aktuellen Thema weiterarbeiten möchten.

Für wen die Schwelle nicht geeignet ist

•
Wenn du dich in einer akuten psychischen Krise befindest, die medizinische oder klinische Unterstützung braucht.
•
Wenn schwere Traumafolgen zunächst Stabilisierung und einen geschützteren Rahmen brauchen.
•
Wenn du einen Schonraum suchst oder dich gerade nicht auf einen intensiven Gruppenprozess einlassen möchtest.
•
Wenn für dich therapeutische Einzelbegleitung im Vordergrund steht.
Die Schwelle setzt voraus, dass du bereit bist, dich intensiv mit dir selbst auseinanderzusetzen und dich auf einen verbindlichen Gruppenprozess einzulassen.

Termine

28. – 31. 05. 2026

Tagungshof Weigenheim, 97215 Weigenheim

Initiation vor Ort

6-wöchiger Prozess

Vorbereitung ab 14. Mai
Integration bis 28. Juni

Anmeldung geschlossen.

26. – 29. 11. 2026
(Do–So) · Nächster Termin

Tagungshof Weigenheim, 97215 Weigenheim

Initiation vor Ort

6-wöchiger Prozess

Vorbereitung ab 12. November
Integration bis 27. Dezember

Teilnahme & Kosten

Beitrag

  • Regulär: 590 €
  • Ermäßigt: 490 €
  • Supporter: 750 €

Early Bird: 10 % Rabatt bis 6 Wochen vor Seminarbeginn

Unterkunft und Verpflegung werden separat direkt mit dem Seminarhaus abgerechnet.

Unverbindlich · alle Infos zur Teilnahme

Häufige Fragen

Was unterscheidet die Schwelle von der klassischen Heldenreise?

Die Schwelle folgt in ihrer Grundstruktur der Heldenreise und arbeitet ebenfalls mit der Spannung zwischen dem, was du eigentlich leben willst, und dem, was dich zurückhält.

Der Prozess ist jedoch anders aufgebaut: Durch die Vorbereitung gehst du klarer und fokussierter in die intensiven Tage. Anschließend wirst du vier Wochen dabei begleitet, das Erlebte in dein eigenes Leben zu übersetzen und weiterzuentwickeln.

Die Schwelle ist damit weniger ein Sprung ins kalte Wasser und stärker ein bewusst geführter Prozess von der Ausrichtung bis zur Integration.

Ja. Die grundlegende Dynamik der Heldenreise ist nichts, was nach einem Seminar einfach „erledigt“ ist. Jahre später können andere Themen im Vordergrund stehen – und manches begegnet uns auch in neuer Form wieder.

Wenn du methodisch etwas völlig anderes suchst, ist die Schwelle allerdings nicht das Richtige: Körper, Ausdruck, Rollen, innere Bilder und intensive Gruppenarbeit gehören auch hier zum Prozess. Der Fokus und die Art, wie damit gearbeitet und anschließend weitergegangen wird, sind jedoch andere.

Nein. Eine „Schwelle“ muss kein äußerer Umbruch wie Trennung, Berufswechsel oder Umzug sein.

Es kann genauso ein innerer Übergang sein: Du merkst, dass etwas nicht mehr stimmt, sich ein Muster wiederholt oder etwas in deinem Leben mehr Raum bekommen möchte. Was genau dein Thema ist, wird in der Vorbereitung weiter geklärt.

Nein. Du musst weder eine Heldenreise gemacht haben noch Erfahrung mit Therapie oder intensiven Selbsterfahrungsseminaren mitbringen.

Die Vorbereitung hilft dir dabei, dich mit der Gruppe, der Arbeitsweise und deinem eigenen Thema vertraut zu machen.

Die Schwelle ist bewusst so aufgebaut, dass sie mit einem normalen Berufs- und Alltagsleben vereinbar bleibt: Nur drei Tage finden vor Ort statt, Vorbereitung und Integration von zu Hause.

Gleichzeitig geht es nicht nur um organisatorische Alltagstauglichkeit. Der Prozess ist darauf ausgerichtet, dass das, was du im Seminar erlebst, auch unter den realen Bedingungen deines Lebens weitergeführt werden kann – in Beziehungen, Entscheidungen, Gewohnheiten und deinem Umgang mit dir selbst.

Die Schwelle richtet sich an Erwachsene, die bereit sind, sich intensiv mit sich selbst und anderen auseinanderzusetzen und sich auf einen verbindlichen Gruppenprozess einzulassen.

Alter, Geschlecht oder bisherige Seminarerfahrung sind dabei weniger entscheidend als deine aktuelle Lebenssituation, Offenheit und ausreichende Stabilität für intensive Selbsterfahrung.

Wenn du unsicher bist, ob das Format gerade zu dir passt, können wir das vorab persönlich klären.

Du musst körperlich nicht besonders fit sein. Zur Arbeit gehören jedoch Bewegung, Körperarbeit, emotionaler Ausdruck und intensive Prozessphasen.

Bei relevanten körperlichen oder psychischen Erkrankungen, Schwangerschaft, starker aktueller Belastung oder Medikamenten, die dein Erleben oder deine Belastbarkeit deutlich beeinflussen, solltest du dich vorher bei mir melden.

Die Schwelle ist nicht geeignet bei akuten psychischen Krisen oder wenn aktuell zunächst Stabilisierung beziehungsweise engmaschige therapeutische oder psychiatrische Unterstützung notwendig ist.

Nein – die drei Tage vor Ort sind weiterhin intensiv und konfrontativ. Die Schwelle ist keine „Heldenreise light“.

Der Unterschied liegt darin, dass sich der gesamte Prozess über sechs Wochen erstreckt: Ein Teil der Klärung geschieht bereits vorher und ein wesentlicher Teil der Arbeit wird nach dem Seminar im Alltag weitergeführt.

Meine Erfahrung aus vielen Heldenreisen und Intensivseminaren ist: Eine starke Erfahrung im geschützten Raum führt nicht automatisch dazu, dass wir im Alltag auch anders leben.

Deshalb wirst du nach dem Seminar noch vier Wochen dabei begleitet, das Erlebte unter den realen Bedingungen deines Lebens auszuprobieren, weiterzuentwickeln und dort wirklich Boden finden zu lassen.

Mehr über Vorbereitung, Initiation und Integration →